UN-Generalsekreterwahlen: Rafael Grossi und Michelle Bachelet als Favoriten
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Am vergangenen Dienstag und Mittwoch wurden in New York die vier Kandidaten vorgestellt, die sich um die Nachfolge des Generalsekretärs der Vereinten Nationen beworben haben. Die Anhörungen zeigten, dass alle Bewerber einstimmig den dringenden Bedarf an Reformen innerhalb der UNO erkennen, insbesondere in Bezug auf finanzielle Probleme und die verhandlungsfähigkeit der Organisation.
Rafael Grossi, der Argentinier und Leiter der Wiener Internationale Atomenergie-Behörde (IAEA), wird als Favorit angesehen, obwohl seine Position durch Kritik an seiner Unterstützung der US-Administration beeinträchtigt ist. Michelle Bachelet, die ehemalige Präsidentin von Chile und UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, wurde von Brasilien und Mexiko unterstützt und präsentierte ihre Reformpläne.
Obwohl sie als Kandidatin mit starkem politischen Hintergrund gesehen wird, bleibt ihr Erfolg abhängig von der Unterstützung verschiedener Länder. Die Anhörungen blieben jedoch bei den verbalen Demonstrationen des Reformwillens und ließen konkrete Vorschläge zurück.
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