Estnischer Premier fordert lebenslange Verbot der russischen Soldaten im Schengen-Raum
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Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal forderte in einem Interview mit Euronews das lebenslange Verbot für russische Soldaten, die am Krieg in der Ukraine teilgenommen haben, aus dem Schengen-Raum. Er bezeichnete sie als „Kriminelle“ und argumentierte, dass diese Personen nach Beendigung des Konflikts weiterhin ein Sicherheitsrisiko darstellen würden.
Michal wies darauf hin, dass ehemalige russische Soldaten in der EU niemanden in der Nähe ihres Hauses haben wollen und forderte die Unterstützung anderer EU-Mitgliedstaaten für diese Maßnahme. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas versprach, bis zum EU-Gipfel im Juni einen Vorschlag zu erarbeiten.
Estland hat bereits etwa 1.300 russische Soldaten mit einem Einreiseverbot belegt und betont die notwendige Zusammenarbeit aller Mitgliedstaaten in diesem Prozess.
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