Spiegel-Autorin: Recherche zu Fernandes und Ulmen auf Zensur-Gesetz abgestimmt
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Die Spiegel-Autorin Juliane Löffler hat im Podcast von Anne Will zugegeben, dass die Recherche ihres Magazins zu Collien Fernandes und Christian Ulmen auf das geplante Zensur-Gesetz von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt war. Hintergrund ist eine Geschichte mit dem Titel „Du hast mich virtuell vergewaltigt“, in der die Schauspielerin Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, über gefälschte Accounts unter ihrem Namen mit Männern Kontakt aufgenommen zu haben.
Löffler erklärte, dass es zwei konkrete Anlässe gegeben habe, die zur Veröffentlichung führten: Vorermittlungen in Spanien und das Wissen um Hubigs digitales Gewaltschutzgesetz. Die Aussage löste eine Welle der Empörung aus und führte zu einer Mobilisierung des linken Lagers, das sich für eine Verschärfung der Gesetze im Netz einsetzt.
Kritiker sehen in Hubigs Gesetz einen Angriff auf die Redefreiheit, insbesondere wenn es um die Verbreitung von Deepfakes geht, die als „erhebliche Ansehensschädigung“ unter Strafe stehen könnten. Die Situation wirft Fragen über die Notwendigkeit einer neuen Gesetzgebung und die möglichen Auswirkungen auf die Redefreiheit auf.
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