Britische Strompreise könnten 2030 höher sein als während der Rekordpreisphase
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Die britischen Strompreise könnten bereits im Jahr 2030 höher sein als während der Rekordpreisphase der letzten Jahre. Dies sei vor allem auf „Systemkosten“ zurückzuführen, die durch jahrelange Investitionsrückstände und die notwendigen Ausgaben für den Netzausbau für die Energiewende entstanden sind.
Die Regulierungsbehörde Ofgem schätzt, dass diese notwendigen Netzmodernisierungen die Haushaltsrechnungen bis 2031 um 108 Pfund pro Jahr erhöhen werden. Der CEO des britischen Energiekonzerns Centrica warnt vor diesen höheren Strompreisen und versucht der sozialistischen Regierung etwas Rückendeckung zu geben, indem er die Systemkosten als nicht mit den Netto-Null-Plänen in Verbindung zu bringen bezeichnet.
Die Gesamtkosten für die Netzmodernisierungen seien jedoch zwei Drittel Systemkosten, was darauf hinweist, dass die Regierung weiterhin mit hohen Kosten konfrontiert sein wird, um das britische Energiesystem auf den neuen Energie- und Klimazieleinheiten zu bringen. Die Investitionen in die Netzinfrastruktur seien jedoch Teil einer potenziellen Investitionspipeline von 90 Milliarden Pfund.
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