Burkina Faso trennt sich von Frankreich aus Gründen wie „neokoloniale Ambitionen“
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Die Regierung in Burkina Faso hat die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich abgebrochen, wobei sie die Unterstützung für „subversive Netzwerke“ und „Terroristen“ als Hauptgrund nannte. Minister Gilbert Ouedraogo erklärte, dass unerlässliche Voraussetzungen wie Respekt, Vertrauen und Souveränität nicht mehr gegeben seien.
Frankreich bezeichnete die Entscheidung als „feindselig“ und plante Gegenmaßnahmen. Burkina Faso behauptete, historische und menschliche Verbindungen würden unberührt bleiben und dass sie den Schutz ausländischer Staatsangehöriger gewährleisten würde.
Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hatten sich seit dem Putsch von Ibrahim Traoré im September 2022 verschlechtert, mit der Abberufung des französischen Botschafters und dem Abzug von Truppen. Burkina Faso und Frankreich haben 1960 diplomatische Beziehungen aufgenommen, nachdem das Gebiet Teil der französischen Kolonie Obervolta war.
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