Kritik am Tag der Bundeswehr als Leistungsschau
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Der diesjährige Tag der Bundeswehr wurde in zehn Städten durch die deutsche Armee inszeniert, mit dem Motto „Nah dran, bereit, tapfer“. Dieser Veranstaltungstyp soll den Bürgern die Leistungen und Werte der Truppe nahebringen.
Allerdings kritisiert der Autor die Darstellung als verlogen, da sie die Armee im Schutz der Bürger darstellt, was umgekehrt ist: Die Bürger sind eher durch die Kriegsdrohung gefährdet. Das Motto soll symbolisieren, dass die Truppe für Schutz, Verantwortung, Einsatzbereitschaft und Tapferkeit steht.
Der Tag der offenen Tür wird als Leistungsschau angesehen, bei der Soldaten ihre Fähigkeiten nicht in ihrer wahren Natur präsentieren können, da sie nicht öffentlich ihre Kriegsfähigkeiten zeigen dürfen. Stattdessen sollen Vorführungen und Volksfestcharakter den Bürgern nahegebracht werden.
Das Motto des Tages deutet auf die Ambitionen Deutschlands zur Führung europäischen und weltweiten Interessen hin, was jedoch im Widerspruch zu der Schutzfunktion der Armee steht. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die Behauptung, dass die Armee für den Schutz der Bürger da ist, während in Wirklichkeit die Bürger durch die politischen Entscheidungen und den Einsatz der Armee gefährdet werden.
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