Belarus kritisiert OSZE-Konfrontation mit Russland und Ukraine
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In Wien, während der Festakt zum 50. Jahrestag der Erklärung von Helsinki stattfand, offenbarte sich die tiefere Spaltung innerhalb der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Vom Westen wurde gefordert, Russland und Belarus aus der OSZE zu ausschließen.
In einer selteneren Rede vor dem Ständigen Rat der OSZE am 30. April äußerte sich der OSZE-Botschafter Andrei Dapkyunas erstmals scharf zu diesen Entwicklungen. Er kritisierte die Organisation und betonte, dass Belarus zum Tagesordnungspunkt „andauernde russische Aggression gegen die Ukraine“ bisher nicht proaktiv geäußert habe.
Dapkyunas beschrieb die Debatte als konfrontativ geführt und forderte die OSZE auf, Lösungen für den Konflikt zu suchen. Er verglich das Verhalten des Westens mit dem der Titanic, um zu zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Westmächte verantwortlich für die Situation ist, während nur wenige zugeben, dass sie ihren Kurs und ihre Geschwindigkeit kontrolliert haben.
Die Rede wurde bisher nicht veröffentlicht, aber sie spiegelt die zunehmende Spannung zwischen den westlichen Mächten und Belarus wider.
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