World Central Kitchen Gründer warnt vor Hungersnot infolge des Irankriegs
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Der Gründer der Hilfsorganisation World Central Kitchen, José Andrés, warnt vor weltweiten Hungerkatastrophen aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges zwischen den USA und Israel gegen Iran. Nach UN-Schätzungen könnten bis zu 32 Millionen Menschen in 162 Ländern durch die Störungen der Düngemittelversorgung in Armut geraten, insbesondere in ärmere Länder wie Teile Asiens, Subsahara-Afrika und kleine Inselstaaten.
Die Spannungen um die Straße von Hormus haben bereits die Energiepreise gestiegen und verursachen Verzögerungen beim Transport von Düngemitteln, was wichtige Pflanzzeiten verpasst und zu Ertragseinbußen führen wird. Andrés sieht bis zum Herbst 2026 und 2027 einen starken Anstieg der Hungersnöte voraus.
Regierungen sollten einen Teil ihrer Staatshaushalte für die Ernährungssicherheit bereitstellen, um den Hunger zu bekämpfen. Stickstoffdünger, die etwa die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelproduktion sichern, sind besonders gefährdet durch Transportstörungen auf den Seewegen im Golfgebiet.
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