US-Regierung drängt Satellitenbildunternehmen ein, Fotos aus Nahen Osten zurückzuhalten

US-Regierung drängt Satellitenunternehmen, Fotos zurückzuhalten


Die US-Regierung hat das Satellitenbildunternehmen Planet Labs angeordnet, die Veröffentlichung von Fotos aus dem Nahen Osten während des Iran-Kriegs einzustellen. Das Unternehmen hat angekündigt, dass es die Veröffentlichung von Bildern ab dem 9. März auf unbestimmte Zeit zurückhalten wird, da es eine Anweisung des Weißen Hauses erhalten habe.

Die Entscheidung wurde von der US-Regierung unter Druck gesetzt, nachdem das Unternehmen zuvor eine 96-stündige Verzögerung bei der Veröffentlichung von Bildern aus dem Nahen Osten eingeführt hatte. Dieser Schritt wird von Experten als Einschränkung der öffentlichen Transparenz und des Rechts auf Information angesehen, da die Bilder von Planet Labs eine wichtige Rolle bei der Dokumentation von Angriffen und Schäden auf beiden Seiten des Konflikts gespielt haben.

Die Entscheidung hat auch Auswirkungen auf die Kunden von Planet Labs, die über die geänderte Vorgehensweise informiert wurden. Das Unternehmen betreibt ein großes Netzwerk von Mikrosatelliten und hat Verträge mit mehreren US-Regierungsbehörden außerhalb des Verteidigungssektors.

Die Entscheidung der US-Regierung wird als Beispiel für die zunehmende Kontrolle über die Medien und die Informationen in den USA gesehen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg.

 

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