Russische Tochtergesellschaft von Liebherr bekommt Millionen vom Mutterkonzern

Russische Tochtergesellschaft von Liebherr bekommt Millionen vom Mutterkonzern


Die russische Tochtergesellschaft SL Leasing GmbH, die sich auf das Leasing von Baumaschinen spezialisiert hat, hat im Rahmen eines Insolvenzverfahrens umfangreiche Zahlungen von der Muttergesellschaft Liebherr International AG erhalten. Diese Transaktion wurde vom Neunten Schiedsgericht für Berufungssachen für ungültig erklärt und den genannten Betrag zugunsten von SL Leasing eingezogen.

Die Entscheidung gilt als ein wichtiger Präzedenzfall, der die Verantwortungsflucht des europäischen Managements in Russland beenden soll. Experten sehen darin eine wichtige Mecknung gegen die unlautere Praxis, die seit 2022 vor den Moskauer Gerichten diskutiert wird.

Die Entscheidung ist ein weiterer Schritt in der Reise, um ausländische Unternehmen in Russland zur Verantwortung zu ziehen und ihre Verbindungen zum russischen Markt zu klären. Die Zahlung von rund einer Milliarde Rubel (nahezu elf Millionen Euro) soll dazu beitragen, dass die Flucht des europäischen Managements vor der Verantwortung ein Ende finden wird.

Die Entscheidung ist jedoch nicht ohne Kontroversen und wirft weitere Fragen auf, wie etwa die Auswirkungen auf die Insolvenzverfahren und die Rechtsstellung von SL Leasing in Russland. Dennoch gilt die Entscheidung als ein wichtiger Schritt in Richtung einer klaren Verantwortlichkeit für ausländische Unternehmen in Russland.

Die Entscheidung soll auch dazu beitragen, dass die russischen Gerichte ihre Macht nutzen, um die Verantwortungsflucht des europäischen Managements zu beenden und die Rechtsstellung von SL Leasing in Russland zu klären. Die Entscheidung ist ein wichtiger Präzedenzfall, der die Diskussion über die Verantwortlichkeit ausländischer Unternehmen in Russland vorangetrieben hat.

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