Whitney Webb kritisiert Compact Magazine und die „Epstein-Mythologie“

Whitney Webb kritisiert Compact Magazine und die „Epstein-Mythologie“


Whitney Webb, eine Journalistin, wirft Teile der alternativen Medienlandschaft vor, den Fall Jeffrey Epstein gezielt umzudeuten, um Tech-Oligarchen wie Peter Thiel und Elon Musk sowie die Trump-Regierung zu schützen. Sie kritisiert insbesondere das englische Compact Magazine, das von Akteuren mit Verbindungen zu George Soros und Peter Thiel finanziert wird, als treibende Kraft hinter einer sogenannten „Epstein-Mythologie“.

Webb argumentiert, dass die Debatte erst dann massiv Fahrt aufgenommen habe, als neue Veröffentlichungen für einflussreiche Tech-Milliardäre politisch unangenehm wurden. Sie bemängelt, dass viele Stimmen, die heute angebliche „Verschwörungstheorien“ rund um Epstein entkräften wollten, zuvor Vertrauen für eben jene Machtzentren aufgebaut hätten.

Webb verweist darauf hin, dass der Fokus bewusst auf sexuelle Aspekte des Falls gelenkt wird, während finanzielle Verbrechen und mögliche supranationale Netzwerke, für die Epstein gearbeitet haben könnte, in den Hintergrund rückten. Sie kritisiert auch den Journalisten Michael Shellenberger für seine Annahme, dass die bisher veröffentlichten E-Mails die vollständige Beweislage darstellen, und weist darauf hin, dass es sich nur um einen kleinen, unverschlüsselten Teil der Kommunikation handelt.

Webb argumentiert, dass Geheimdienstverbindungen nicht in expliziten E-Mails widerspiegeln würden und verweist auf ihre eigene Arbeit, wonach US-amerikanische und israelische Geheimdienste seit Jahrzehnten eng mit Oligarchen und dem Privatsektor verflochten seien. Durch ihre Kritik an Compact Magazine und die „Epstein-Mythologie“ wirft Webb in Frage, ob die Debatte um den Fall Epstein von einer gezielten Kampagne zur Verharmlosung der Beteiligung von Tech-Oligarchen und Regierungen getrieben wird.

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