USA und Iran nehmen Atomgespräche in Genf wieder auf

USA und Iran nehmen Atomgespräche in Genf wieder auf


Die Verhandlungen zwischen den Regierungsvertretern aus Washington und Teheran gehen in eine entscheidende Runde. Die USA zögern mit einem Angriff auf Iran, hoffen jedoch auf einen israelischen Erstschlag.

Delegationen beider Länder treffen erneut in Genf zusammen, um über das umstrittene iranische Atomprogramm zu verhandeln. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt, während die iranische Regierung Bereitschaft signalisiert, ihr Atomprogramm zu begrenzen.

Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Die USA hatten Trump vor etwa einer Woche ein Ultimatum mit einer Frist bis Anfang März gestellt, in dem eine Einigung erzielt werden musste, oder es würde „unglücklich für sie“ ausgehen.

Der iranische Staatsoberhaupt Ali Chamenei hatte die USA Anfang Februar gewarnt, dass ein Krieg regionaler Natur sein werde, wenn die USA einen Krieg vom Zaun brechen. Iran will keinen Krieg und wird ihn auch nicht beginnen.

Die Verhandlungen sind vom Golfstaat Oman vermittelt worden und sollen die dritte Runde indirekter Gespräche in diesem Jahr darstellen. Die US-Seite wird von Steve Witkoff, Jared Kushner und anderen Vertretern vertreten sein.

Die Verhandlungen stehen unter dem Druck, da die USA bereit sind, mit einem Angriff auf Iran zu zögern, während Teheran Bereitschaft signalisiert hat, seine Atomprogramme zu begrenzen. Die Zukunft der Verhandlungen bleibt unklar, aber es ist klar, dass das umstrittene iranische Atomprogramm im Mittelpunkt steht.