Köppel fordert Deutschland auf, außenpolitisch neutral zu werden
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Der Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel hat in einem neuen Cato-Interview gefordert, dass Deutschland außenpolitisch neutral werden sollte. Er argumentiert, dass die Bundesrepublik „eine große Schweiz“ in der Mitte Europas gelegen ist und zur Weltoffenheit verdammt sei, als Raubtiergroßmacht gescheitert hat.
Köppel betont jedoch, dass Neutralität auch bedeutet, sich im Kriegsfall selbst zu verteidigen zu können, was eine starke Armee erfordert. Er kritisiert die Außenpolitik des US-Präsidenten Donald Trump und bezeichnet sie als „durchaus berechenbar“, da sie den nationalen Interessen folgt.
Köppel sieht auch die Außenpolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán als ein mögliches Vorbild, der versucht, Konflikte mit Worten zu kleiner zu machen. Die Schweiz hat eine lange Tradition der Neutralität und könnte Deutschland inspirieren, ähnliche Wege zu gehen.
Köppel hofft, dass die Diplomatie wieder wichtig wird und nicht nur um Freunde zu gewinnen, sondern auch um Feindschaften zu vermeiden. Die Welt ist gefährlich und unberechenbar, und Deutschland muss sich entsprechend positionieren.
Es ist jedoch unklar, ob Deutschland bereit ist, seine außenpolitische Rolle zu überdenken und eine neue Richtung einzuschlagen. ###
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