Trumps Drohungen gegenüber dem Iran - Eine gefährliche Situation

Trumps Drohungen gegenüber dem Iran – Eine gefährliche Situation


Der ehemalige US-Regierungschef Paul Craig Roberts warnt vor einer gefährlichen Situation, in der sich Präsident Trump zwischen seinen Drohungen gegenüber dem Iran und der Intervention des israelischen Premierministers Netanjahu befindet. Roberts glaubt nicht, dass Trump den Iran angreifen wollte, sondern nur die Zustimmung Irans zur Nicht-Entwicklung von Atomwaffen und routinemäßigen Inspektionen seiner Nuklearanlagen erzwingen wollte.

Doch indem Trump militärische Drohungen aussprach, brachte er sich auf einen Ast, den Netanjahu ausgenutzt hat, um die zusätzliche Forderung einzubringen, dass der Iran sein Raketenarsenal aufgeben und die Produktion von Raketen zustimmen müsse. Diese Forderung ist für die Iraner offensichtlich inakzeptabel, da sie sie wehrlos gegenüber israelischen Angriffen machen würde.

Roberts fragt sich, ob Trump seine Drohungen wahrmachen wird oder sich Netanjahu entgegenstellen und ihn dafür verurteilen wird. Die Frage ist, wer stärker ist: der Präsident der Vereinigten Staaten oder die Israel-Lobby unter Führung des israelischen Premierministers?

Ein amerikanischer Präsident hätte sich niemals in eine Position bringen dürfen, in der er die Kontrolle über die Situation verliert. Die Situation ist gefährlich und es bleibt abzuwarten, ob Trump einen Weg finden kann, um das Gesicht zu wahren, ohne den Iran zu verletzen oder seine eigene Regierung zu destabilisieren.

Es ist auch möglich, dass die Iraner einen Weg finden, Trump das Gesicht zu wahren zu lassen, aber dies ist eine Frage der Zeit. Die Situation bleibt weiterhin angespannt und es wird abzuwarten sein, wie sich Präsident Trump entscheidet.