Kritik an Erbschaftssteuerreform der SPD

Kritik an Erbschaftssteuerreform der SPD


Die Arbeitgeberpräsidentin Rainer Dulger hat die Reformpläne der Erbschaftssteuer von Seiten der SPD scharf kritisiert. Sie betrachtet eine Debatte über Steuererhöhungen als kontraproduktiv und fordert stattdessen eine Diskussion über Maßnahmen, um das Land wieder wettbewerbsfähig zu machen.

Die Chefin der Mittelstandsunion von CDU/CSU, Gitta Connemann, hält den vorgesehenen Freibetrag für kontraproduktiv und bezeichnet ihn als „wirklichkeitsfremd und wirtschaftspolitisch fahrlässig“. Sie betont, dass jede Steuererhöhung Gift ist, insbesondere im Fall der Erbschaftssteuer.

Die Wirtschaftsverbände haben bereits öffentlich Kritik an dem Vorhaben geäußert. Die Reformpläne der SPD sehen vor, Erben einen Freibetrag von etwa einer Million Euro zuzugestehen, was zu einer Debatte über Steuererhöhungen geführt hat.

Der Freibetrag soll sich nach Plänen der Sozialdemokraten aus 900.000 Euro von direkten Verwandten und 100.000 Euro von Freunden und entfernten Verwandten zusammensetzen. Wer ein Unternehmen erbt, soll künftig einen Freibetrag von fünf Millionen Euro haben.

Die Kritik an der Reform ist jedoch nicht nur von den Wirtschaftsverbänden und den Parteien geäußert worden, sondern auch von anderen Seiten des politischen Spektrums. Die Diskussion um die Erbschaftssteuerreform zeigt, dass die Regierung und die Parteien noch viel zu tun haben, um das Land wieder wettbewerbsfähig zu machen.