Regierender Bürgermeister Kai Wegner kritisiert Innensenatorin Iris Spranger

Regierender Bürgermeister Kai Wegner kritisiert Innensenatorin Iris Spranger


Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat seiner Innensenatorin Iris Spranger schwerwiegende Vorwürfe gemacht, da sie ihn über den linksextremistischen Brandanschlag auf eine Kabelbrücke und den anschließenden Stromausfall zu spät informiert haben soll. Wegner behauptet, dass Spranger ihn am Sonnabend erst um 8:07 Uhr unterrichtete, während er gerade am Frühstückstisch saß, obwohl andere Mitglieder des Senats bereits früher informiert gewesen seien.

Dieser Vorwurf ist besonders brisant, da es sich um eine Vergleichsfigur mit der Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey handelt, die bereits gegen 6 Uhr informiert worden sei. Wegner selbst geriet unter Druck, nachdem bekannt wurde, dass er am Sonnabend zwischen 13 und 14 Uhr Tennis gespielt hatte, während noch zehntausende Haushalte ohne Strom waren.

Seine Lebensgefährtin, Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch, war ebenfalls auf dem Tennisplatz, mit der sie seit 2023 offiziell ein Paar ist. Die Senatskanzlei bestätigte diese Information gegenüber mehreren Medien.

Wegner verteidigte sich später bei Welt TV, er habe einfach nur „den Kopf freibekommen“ wollen und telefonisch erreichbar gewesen zu sein. Der internationale Streit um das Versagen nach dem Brandanschlag und den Vorwürfen gegen Spranger soll in einer Abrechnung mit seiner Innensenatorin angekündigt werden, die in einer internen Sondersitzung der Berliner CDU-Fraktion stattfindet.