Bremen entscheidet sich für eine Gender-Toilette aus dem Sondervermögen
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Die Hansestadt Bremen hat entschieden, einen Teil des von den Ländern zustehenden Sondervermögens Infrastruktur und Klimaschutz nicht in klassische Infrastruktur zu investieren. Stattdessen soll aus 1 Million Euro für die Errichtung einer Gender-Toilette in der Innenstadt ausgegeben werden.
Die Summe setzt sich aus 850.000 Euro für Umbau und Herrichtung sowie weiteren 150.000 Euro für Planungsleistungen zusammen. Für die nächsten 25 Jahre rechnet die Stadt mit Unterhaltskosten von zehn Millionen Euro.
Der Grund für diese Entscheidung ist das sogenannte Unisex-Angebot, das sowohl ein Angebot ausschließlich für Frauen als auch ein Angebot für FLINTA-Personen entstehen soll. Bremen erhält 940 Millionen Euro aus dem Sondervermögen und hatte ursprünglich das Geld für die Sanierung und den Ausbau der Verkehrs-Infrastruktur vorgesehen.
Die Entscheidung ist jedoch umstritten, da bereits andere Länder wie Berlin bereits einen Teil des Geldes für andere Zwecke ausgegeben haben.
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