SPD-Händler-Skandal: Familiäre Verstrickungen und Verdachtsmomente um Integrationsarbeit
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Die SPD Hannover steht im Mittelpunkt eines Skandals, der sich um die ehemalige stellvertretende Fraktionschefin Hülya Iri dreht. Sie gründete 2018 den Verein „Integrationsarbeit Kronsberg e.V.“ und erhielt bis Ende Juni vergangenen Jahres knapp 740.000 Euro aus verschiedenen Quellen, darunter das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf), das Land Niedersachsen und das SPD-geführte Landessozialministerium.
Die Verwendung der Gelder ist jedoch umstritten: Lokalmedien berichten von verschlossenen Türen vor dem „Respekt Café Kronsberg – Hannover“, während die Insolvenzverwalter im Verein keine belegbaren Projekte feststellen konnten. Das Amtsgericht Hannover hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet, und die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, ob das Fördergeld für Immobilien gekauft wurde.
Die Tochter Esma Bozdemir übernahm 2023 das Vorsitzamt des Vereins und erhielt monatliche Honorare, deren Betrag sich rasant erhöhte. Beide weigerten sich, Fragen zu beantworten.
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