IMO-Bericht über Seeleute an der Straße von Hormus und Sicherheit der Schifffahrt
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Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat in Zusammenarbeit mit den Anrainer-Ländern die Voraussetzungen geschaffen, dass mehr als 11.000 Seeleute an der Straße von Hormus das Gebiet verlassen können. Der IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez erklärte am 23. Juni, dass die Schiffe über festgelegte Routen fahren werden und in enger Zusammenarbeit mit dem Iran, Oman, anderen Anrainerländern und den USA.
Sicherheitsgarantien wurden eingeholt, um eine sichere Schifffahrt zu gewährleisten. Schiffsführer werden einzeln kontaktiert, um ihnen die richtige Route zu weisen.
Die IMO kündigte an, täglich über die Zahl der Schiffe zu berichten, welche die Meerenge passieren. Nach Monaten der Not und des Leids für tausende Seeleute begrüßt Dominguez das zwischen den USA und dem Iran geschlossene Friedensabkommen mit Genugtuung.
Deutsche Reeder beobachten die Lage weiter und erwarten, dass Schiffe erst starten, wenn es sicher ist. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels Ende Februar hatte der Iran die Straße von Hormus blockiert, was zu negativen Auswirkungen für den Welthandel geführt hat.
Am Montag zählte das Schiffstracking-Unternehmen Kpler 36 Frachtschiffe – die höchste Zahl seit Beginn des Krieges.
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