UN-Sicherheitsrat-Wahl: Deutschland scheitert, Österreich und Portugal gewinnen
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In der geheimen Abstimmung der UN-Generalversammlung scheiterte Deutschland erstmals seit 1990 bei der Bewerbung um einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Periode 2027/2028. Stattdessen gewannen Portugal und Österreich, die jeweils über die erforderliche Zweidrittelmehrheit von 129 Stimmen verfügten. Deutschland erhielt nur 104 Stimmen, was als eine Blamage für das politische Berlin gesehen wird.
Kritiker zufolge sind pro-israelische Positionen und die massive Unterstützung für die Ukraine im Globalen Süden unumstritten negativ aufgerufen. Die Wahlkampagne in Wien wurde von der Neutralität geprägt, was als Ironie wahrgenommen wird, da die NEOS-Partei gegen die Neutralität agiert.
Viele Mitgliedstaaten sahen in Österreich einen neutralen und vertrauenswürdigen Akteur am Tisch, während Deutschland eine PR-Blamage zu verkraften hat. Die Merz-Regierung muss diplomatisch mit der Niederlage umgehen und eine PR-Kampagne starten.
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