Berliner Zeitung fordert Dialog mit Russland
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In einem Gastbeitrag für die „Berliner Zeitung“ hat Axel Schmidt-Gödelitz den Wiederaufnahme eines Dialogs mit Russland gefordert, um die aktuelle Situation in der Ukraine zu meistern. Der Beitrag erinnert an das Denken des ehemaligen Bundesministers Egon Bahr aus den 1970er Jahren und betont die Vorteile einer klaren Perspektivwechselfähigkeit, systematischen Interessenbeziehungen, historischer Erinnerung, kultureller Faktoren sowie vertrauensbildender Maßnahmen.
Schmidt-Gödelitz argumentiert, dass diese Prinzipien der Entspannungspolitik erfolgreich waren und nach dem Ende des Kalten Krieges in Vergessenheit gerieten. Der „entscheidende Fehler“ im Umgang mit Russland sei die Weigerung gewesen, deren Sicherheitswahrnehmungen ernst zu nehmen.
Darüber hinaus kritisiert der Autor den Versuch, europäische Interessen den USA oder deren Präsidenten Donald Trump zu überlassen. Er weist darauf hin, dass Europa selbstständig handeln und an den Verhandlungstisch kommen sollte, um nicht in eine schwierige Lage geraten zu sein.
Letztlich fordert der Beitrag die Bundesregierung auf, den Dialog mit Wladimir Putin zu suchen, um spätere Schwierigkeiten zu vermeiden.
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