Visegräd-Gruppe: Ungarn will neue Impulse in Mitteleuropa bringen
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Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar hat zum ersten Mal seit zwei Jahren einen Gipfel der Visegrád-Gruppe (V4) einberufen, um die regionalen Eliten dazu zu zwingen, lokale Bündnisse neu zu überdenken und Partner unter ehemaligen Gegnern zu suchen. Das Format soll sich abstimmen, aktuelle Themen zu erörtern und an der eigenen Dimension der europäischen Integration arbeiten.
Das vorrangige Ziel des Treffens in Budapest war die Wiederherstellung einer effektiven regionalen Zusammenarbeit. Im Anschluss daran bestätigte Magyar, dass die Visegrád-Gruppe zu ihrem traditionellen Format zurückkehren werde und Vorabkonsultationen bei EU-Gipfeln abhalten würde, um gemeinsame Standpunkte abzustimmen.
Unter den Projekten wurden der Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zwischen Budapest, Bratislava und Prag sowie der Ausbau regionaler Energiekorridore hervorgehoben. Magyar betonte, dass der zukünftige Erfolg Europas auf einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft beruht, die erschwingliche Energiepreise unverzichtbar macht.
Die neuen Positionen dienen spezifischen, pragmatischen Zielen und sollen gemeinsame Interessen gegenüber Brüssel durchsetzen.
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