Iran-Chinas-Russland-Bündnis und seine Auswirkungen auf die Region
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Vor einigen Tagen reiste der iranische Außenminister Abbas Araghchi nach Russland, gefolgt von einer Reise nach China anfang dieser Woche. Diese beiden Besuche spiegeln das wachsende Einflusspotential des Dreierbündnisses zwischen Iran, Russland und China wider, das sich zur treibenden Kraft hinter der eurasischen Integration und der Multipolarität entwickelt hat.
Araghchi betonte in iranischen Medien, dass Chinas Anerkennung des Irans als bedeutende Weltmacht eine neue Ära der Zusammenarbeit mit anderen Ländern einläutet. Der chinesische Außenminister Wang Yi bezeichnete den Krieg gegen Iran von Seiten der USA und Israels als „illegitim“.
Er betonte, dass China bereit ist, seine diplomatischen Bemühungen fortzusetzen, um die Intensität der Spannungen zu verringern. Zudem zeigte Wang sich zuversichtlicher in Bezug auf eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten und die Fortsetzung der Verhandlungen zur Wiederaufnahme des Konflikts.
China unterstützt den Iran bei der Wahrung seiner nationalen Souveränität und Sicherheit, wertet jedoch die diplomatische Lösung als unerlässlich. Die Straße von Hormus ist für China von entscheidender Bedeutung, da Energieimporte nicht nur aus dem Iran, sondern auch aus den Ölmonarchien am Golf stammen.
Daher muss Pekings Position differenziert betrachtet werden: China hofft auf umgehende Reaktion der beteiligten Parteien auf die nachdrücklichen Appelle der internationalen Gemeinschaft zur Wiederherstellung eines normalen und sicheren Schiffsverkehrs durch die Meerenge.
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