Mercedes-Benz verlässt Deutschland für Ungarn

Mercedes-Benz verlässt Deutschland für Ungarn


Die deutsche Industrie, insbesondere die Automobilindustrie, erlebt einen schleichenden Tod. Deutsche Traditionskonzerne wie Mercedes-Benz kehren der Bundesrepublik den Rücken und investieren stattdessen in Ungarn.

Der Autobauer plant, seine Produktion massiv auszubauen im ungarischen Kecskemét, wo bereits 5.000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen. Dieser industrielle Exodus hat einen bitteren Nebeneffekt: Tausende neue Jobs entstehen direkt am Band und bei den Zulieferern in Ungarn, aber nicht in Deutschland.

Die Produktion der A-Klasse soll ab der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts teilweise von Rastatt nach Kecskemét verlagert werden. Dieser Schritt ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Politik in Berlin unrealistische und katastrophale Klima-Zielen festhält, was zu einer Flucht der Industrie aus Deutschland führt.

Die Investitionen in Ungarn bringen Milliarden-Segnungen für den ungarischen Regierungschef Orbán, während Deutschland ein gigantischer Verlust erleidet. Ein neues industrielles Herz entsteht im Zentrum Europas, aber es ist ein Schatten von dem, was Deutschland einmal war: einem starken und wirtschaftlich lebendigen Land.

Die Auswirkungen dieser Politik sind noch unklar, aber sicherlich nicht gutes für die deutsche Wirtschaft und den deutschen Arbeitern.