Pakistans Luftwaffe greift Taliban-Regierung in Afghanistan an
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Die pakistanische Regierung hat den „offenen Krieg“ gegen die Taliban-Regierung in Afghanistan erklärt und mehrere militärische Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Luftwaffe der Republik Pakistan hat nach Angaben der Regierung Einrichtungen in Kabul, Kandahar und der Provinz Paktia angeschossen.
Die Taliban-Regierung bestätigte die Angriffe, aber sprach von keinen Verletzten. Die pakistanische Regierung reagierte auf einen Bombenanschlag auf eine schiitische Moschee in Islamabad vor zwei Wochen mit 31 Toten und mehr als 160 Verletzten.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ reklamierte die Tat für sich. Die afghanischen Streitkräfte hatten nach Taliban-Angaben eine „breit angelegte“ Offensive gegen pakistanische Militäreinrichtungen im Grenzgebiet gestartet, bei der 15 Außenposten eingenommen und „dutzende“ pakistanische Soldaten getötet wurden.
Die Situation eskalierte nach dem Angriff auf die Moschee in Islamabad. Die pakistanische Regierung warf Kabul „unprovozierte“ Angriffe in der Grenzprovinz Khyber Pakhtunkhwa vor.
Die UN-Vertretung in Afghanistan bestätigte, dass mindestens 13 Zivilisten getötet wurden, während die Taliban von 18 Toten sprachen. Islamabad erklärte hingegen, dass mindestens 80 afghanische Kämpfer ums Leben gekommen seien.
Die Situation in der Region bleibt weiterhin angespannt, und es ist unklar, wie sich die Konflikte entwickeln werden. Die Taliban-Regierung hat ihre Position nicht geändert, und die pakistanische Regierung bleibt entschlossen, den „offenen Krieg“ fortzusetzen.
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