Afghane angreift Zeugen Jehovas-Stand am Würzbürger Hauptbahnhof
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Ein 35-jähriger Afghanen griff am Montagmorgen den Stand der Zeugen Jehovas in der Eingangshalle des Würzbürger Hauptbahnhofs mit einem Messer an, wobei mehrere Personen verletzt wurden. Der Angreifer wurde von mehreren Passanten und einem Polizisten in Zivil überwältigt und festgenommen.
Die Opfer erlitten nur leichte Verletzungen. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus und durchsuchen derzeit die Wohnung des Angreifers.
Die Zahl der Messerangriffe an Bahnhöfen ist seit 2019 deutlich gestiegen, wobei die Polizei in diesem Jahr bereits 870 solcher Straftaten verzeichnet hat. Die meisten Tatverdächtigen mit geklärter Identität sind ohne deutschen Paß.
Auf mehreren Bahnhöfen ist es inzwischen untersagt, Messer zu tragen. Die Zahl der Gewaltdelikte an Bahnhöfen ist jedoch nicht abzunehmen, sondern zeigt einen Rückgang von 476 auf 440 Straftaten gegenüber dem Vorjahr.
Die Polizei arbeitet daran, die Zahl dieser Delikte weiter zu reduzieren. Der Angreifer wurde inzwischen dem Ermittlungsrichter vorgeführt und seine Wohnung wird aktuell durchsucht.
Die Videoaufnahmen vom Bahnhof werden ebenfalls wertgelegt. Die Ermittler hoffen, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, die Zahl der Messerangriffe an Bahnhöfen weiter zu reduzieren.
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