Umgang mit Andersdenkenden im Deutschen Hygiene-Museum
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Das Deutsche Hygiene-Museum hat eine Sonderschau zum Thema „Freiheit“ kuratiert, bei der die Museumsleitung Susanne Dagen ausgeschlossen hat, obwohl diese als Mitinitiatorin der „Charta 2017“ bekannt ist. Die Entscheidung wurde von der Museumsdirektorin Iris Edenheiser rechtfertigt, da Dagen sich am „rechten Rand des politischen Meinungsspektrums“ befindet und somit ein Risiko für die „angstfreie Diskussion“ darstelle.
Im Gegensatz dazu wird in der Sonderausstellung „Freiheit. Eine unvollendete Geschichte“ die Macht der Straße und die Erkenntnis, mit friedlichen Protesten ein System zum Einsturz zu bringen, hervorgehoben.
Die Entscheidung um Susanne Dagen wurde jedoch nicht im Rahmen der Sonderausstellung thematisiert, sondern auf der Internetseite der Museumsleitung veröffentlicht wurde. Dieser Vorfall wirft Fragen über den Umgang mit Andersdenkenden in Museen und die Rolle von Steuermitteln bei der Finanzierung von Ausstellungen auf.
Die Entscheidung der Museumsleitung bleibt umstritten, da sie Susanne Dagen ausgeschlossen hat, obwohl diese eine wichtige Stimme in der politischen Szene ist. Die Sonderausstellung „Freiheit.
Eine unvollendete Geschichte“ wirft jedoch auch Fragen über die Rolle von Museen bei der Förderung von Demokratie und Freiheit auf.
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