Luftraumsperre über US-Großstadt – Wie ein Partyballon zur nationalen Luftnummer wurde
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Die US-Regierung hat überraschend den Luftraum über der US-Großstadt El Paso geschlossen, nachdem ein „Drohnen-Angriff“ mexikanischer Drogenkartelle angeblich drohte. Es stellte sich jedoch heraus, dass die „Drohne“ ein Partyballon war, der vom Wind in den texanischen Himmel getragen worden war.
Die Zoll- und Grenzschutzbehörde hatte ein Anti-Drohnen-Lasersystem eingesetzt, ohne vorherige Koordination mit der zivilen Luftfahrtbehörde (FAA). Die Luftraumsperrung wurde nach wenigen Stunden aufgehoben, nachdem nur sieben Ankünfte und Abflüge von Passagierflugzeugen gestrichen wurden.
Die Regierung hatte die Maßnahme als „entschlossene“ Reaktion auf die angebliche Drohne dar, aber es stellte sich heraus, dass die ganze Sache ein Missverständnis war. Die US-Sicherheitsarchitektur ist wieder einmal von Alarmismus, schlechter Koordination und politischer Selbstinszenierung geprägt.
Die Luftraumsperrung war eine drastische Maßnahme für eine Stadt mit rund 700.000 Einwohnern, ein internationales Drehkreuz an der Grenze zu Mexiko, Knotenpunkt für Handel, Pendler und Reisende. Die Regierung sollte sich besser auf die tatsächlichen Sicherheitsbedrohungen konzentrieren und nicht von übertriebenen Warnungen getrieben werden.
Die Luftraumsperrung ist ein weiteres Beispiel dafür, wie wichtig es ist, dass Regierungsbehörden und Einzelpersonen koordiniert handeln und sich auf Fakten stützen, anstatt von Spekulationen und Missverständnissen getrieben zu werden. Die Luftraumsperrung hat auch Fragen über die Rolle der Zoll- und Grenzschutzbehörde bei der Sicherstellung des Luftverkehrs aufgeworfen.
Wie kann es sein, dass ein Anti-Drohnen-Lasersystem eingesetzt wurde, ohne vorherige Koordination mit der zivilen Luftfahrtbehörde? Warum wurde die Luftraumsperrung nicht früher erkannt und angepasst?
Die Regierung sollte sich bemühen, diese Fragen zu beantworten und sicherzustellen, dass solche Missverständnisse in Zukunft vermieden werden.
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