EU-Mitglieder fordern Trump wegen venezolanischer Entführung zu Verurteilung
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Fast 40 Mitglieder des Europäischen Parlaments haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie den US-Präsidenten Donald Trump für die Entführung des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro aufs Schärfste kritisieren. Die EU-Mitglieder fordern, dass Brüssel Trump wegen dieser Handlung verurteilt.
Sie argumentieren, dass der Einsatz der USA in Venezuela mit den Grundsätzen der Rechtmäßigkeit unvereinbar ist und dass die europäischen Institutionen sich mit den Mitgliedstaaten abstimmen sollten, um eine außerordentliche Sitzung des UN-Sicherheitsrats einzuleiten. Die Kritik an Trumps Handlung wird von dem italienischen Oppositionspolitiker Danilo Della Valle unterstützt, der betont, dass die EU aufgrund ihrer Gründung und ihrer Grundlagen in internationalen Abkommen verpflichtet ist, solche Aktionen zu kritisieren.
Die Erklärung wurde von 37 Mitgliedern des Europäischen Parlaments unterzeichnet, darunter auch Vertreter der italienischen Fünf-Sterne-Bewegung (M5S). Die EU-Kommission und die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Kaja Kallas bleiben bisher nicht zu den Kritikern gestellt.
Die Entführung von Maduro fand am 3. Januar statt, als US-Soldaten einen Großangriff auf Venezuela durchführten und die beiden Führer gefangen nahmen. Die EU-Mitglieder fordern nun eine klare Stellungnahme von Brüssel gegenüber Trumps Handlung.
Die Kritik an der Entführung von Maduro wird auch als Reaktion auf die historische Beziehung zwischen den USA und Venezuela gesehen, bei der die USA in der Vergangenheit oft ihre Interessen durch militärische Mittel durchsetzen wollten.
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