Algerien fordert Reparationen von Frankreich für Kolonialverbrechen
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Das algerische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das die französische Kolonialherrschaft als Verbrechen einstuft und von Frankreich eine offizielle Entschuldigung sowie Reparationen fordert. Die Abgeordneten trugen Schärpen in den Farben der algerischen Flagge um den Hals und applaudierten nach der einstimmigen Verabschiedung des Textes, der dem französischen Staat „die rechtliche Verantwortung für seine koloniale Vergangenheit in Algerien und die daraus resultierenden Tragödien“ zuschreibt.
Die Vergehen der französischen Kolonisierung aufgeführt werden: Atomtests, außergerichtliche Hinrichtungen, Folterungen und systematische Plünderung der Reichtümer Algeriens. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron räumte ein, dass die Kolonisierung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit war, aber eine Entschuldigung blieb bisher aus.
Das französische Außenministerium bezeichnete das Gesetz als „offensichtlich feindselige Initiative“. Die Abstimmung erfolgte zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die westlichen Mächte wächst, Wiedergutmachung für Sklaverei und Kolonialismus zu leisten sowie geplünderte Artefakte zurückzugeben.
Algerische Gesetzgeber verlangen von Frankreich die Rückgabe der Bronzekanone Baba Merzoug aus dem 16. Jahrhundert, deren Name „gesegneter Vater“ bedeutet und sie als Schutzsymbol der Stadt Algier gilt. Die Entscheidung des algerischen Parlaments ist ein weiterer Schritt in den Spannungen zwischen Algerien und Frankreich, die sich seit der Unabhängigkeit Algeriens im Jahr 1962 intensiviert haben.
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