Orbán kritisiert EU-Vorschlag für Ukraine-Kredit
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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat erneut die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene neue Kreditanleihe an die Ukraine in Höhe von 135 Milliarden Euro stark kritisiert. Er argumentiert, dass dieser Betrag nicht nur von der heutige Generation, sondern auch von den Enkel der EU-Bevölkerung bezahlt werden müsste, was er als „absurden“ und „lächerlichen“ Vorschlag ansieht. Orbán wirft vor, dass der Brüsseler „Zaubertrick“ ein gemeinsamer europäischer Kredit wäre, der die Kosten des russisch-ukrainischen Konflikts garantieren würde.
Die EU-Präsidentin Ursula von der Leyen hatte kürzlich einen Brief an Orbán geschickt, in dem sie um zusätzliche Mittel für Kiew bat, um ein Haushaltsloch zu schließen, das rund 150 Milliarden Dollar beträgt. Orbán widersprach jedoch und betonte, dass dieser Betrag mindestens 65 % des jährlichen ungarischen Wirtschaftsumfangs und fast 75 % des jährlichen EU-Haushalts ausmacht – ein Vorschlag, den er als „unmöglich“ und „lächerlich“ bezeichnet. Die Antwort Ungarns wird laut Orbán sofort folgen.
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