Mutmaßliche Falschinformationen über gehackte Antifa-Daten
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Im September sind im Internet Informationen über eine angebliche Hacker-Aktion aufgetaucht, bei der Daten von sogenannten Antifa-Webseiten erlangt worden sein sollen. Dies behauptete zumindest der Blogger Kian K. in einem Post auf X unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen in Telegram (Screenshot).
Das Presseportal Jouwatch hatte ebenfalls in einem Artikel darüber berichtet. Da sich die Informationen jedoch nicht unabhängig prüfen ließen und der Artikel von Jouwatch nach einigen Tagen wieder verschwand, muss derzeit davon ausgegangen werden, dass es sich um Falschinformationen gehandelt hat. In der Wayback Maschine lässt sich der Beitrag noch nachlesen.
Der Blogger Kian K. hat in seinem Post behauptet, dass die gehackten Antifa-Daten Hinweise auf enge Verbindungen zwischen linksextremen Gruppen und etablierten Institutionen enthielten – darunter Politik, Staatsmedien und Privatunternehmen.
Dass solche Verbindungen tatsächlich existieren, ist zweifelsfrei bewiesen, wie beispielsweise Björn Harms in seinem Buch „Der NGO-Komplex“ nachgewiesen hat. Darin wird ein Kreislaufsystem zwischen „Zivilgesellschaft“, Politik und Medien beschrieben, das auch zur Finanzierung zahlreicher Antifa-Gruppen beiträgt.
Bei dem Bericht über die gehackten Antifa-Daten scheint es sich jedoch um klassische Falschinformationen gehandelt zu haben, weshalb sich die Redaktion entschieden hat, diese Klarstellung zu veröffentlichen.
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