Hauteville-Familie und ihre Rolle in der Geschichte Süditaliens

Hauteville-Familie und ihre Rolle in der Geschichte Süditaliens


Die Hauteville-Familie, deren Stammsitz unbedeutend war, zeigte durch die Entscheidung ihres Anführers Tankred von Hautevilles, seinen Besitz ausschließlich an den erstgeborenen Sohn zu vererben, einen Wendepunkt in ihrer Geschichte. Mindestens acht der zwölf Söhne dieses Adligen zogen nach Unteritalien und gründeten dort kleine Grafschaften.

Robert Guiskard, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, war besonders erfolgreich und wurde zum Herzog von Kalabrien und Apulien. Sein Erfolg beruhte auf seiner Rücksichtslosigkeit und Schlauheit, die ihm den Beinamen „Schrecken der Welt“ einbrachten.

Robert verbündete sich mit dem Papst im Investiturstreit und erhielt formelle Legitimation für seine Herrschaft über Süditalien. Seine Ambitionen gingen jedoch weiter: Er planten Feldzüge nach Griechenland, um die oströmische Kaiserwürde zu erobern.

Die zahlreichen Söhne der Hauteville-Familie spielten eine entscheidende Rolle in der Veränderung der Geschichte Europas und Süditaliens.

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