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Nach Berichten der „Welt am Sonntag“ verursachen Baustellen und Störungen bei der Deutschen Bahn erhebliche Schäden für wichtige Industriebranchen wie Stahl, Chemie und Automobil. Insbesondere die Stahlindustrie ist stark betroffen, da fast 50 Prozent ihrer Transportmengen per Zug befördert werden, darunter Rohstoffe, Schrott, Kohle und fertige Produkte.
Ein Sprecher des Stahlkonzerns Salzgitter musste seine Hochofenproduktion drosseln müssen, während der Stahlkonzern ArcelorMittal kritische Sicherheitsreserven bei seiner Erzreservierung in Eisenhüttenstadt feststellte. Die Automobilindustrie verlagert zunehmend Verkehr auf die Straße, da die Schiene verfügbare Transportkapazitäten reduziert.
Die Chemieindustrie transportiert jährlich etwa 25 Millionen Tonnen chemischer Erzeugnisse mit Zügen, darunter viele Gefahrgüter und Rohstoffe, wobei Beeinträchtigungen der Produktion häufig auftreten. Der Verband der Chemischen Industrie fordert dringend Verbesserungen in Planung, Koordination und Priorisierung des Güterverkehrs auf Umleitungsstrecken.
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