EU-Ratspräsident Costa unter Druck wegen unautorisierten Kontakts zu Moskau
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Mehrere westliche Medien berichten über inoffizielle Kontakte zwischen dem Büro des EU-Ratspräsidenten António Costa und der russischen Regierung, die bei einem EU-Gipfel in Brüssel Empörung hervorgerufen haben. Nach Angaben von „Politico“ sorgten diese Kontaktaufnahmen zum Kreml beim Gipfel für Verärgerung, insbesondere unter baltischen Staaten wie Lettland, Litauen und Estland.
Nur Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die EU-Kommission wurden über die Initiative informiert, während Berlin nicht davon wusste. Pedro Lourtie, der Kabinettschef von Costa, versuchte auf dem Treffen der Botschafter der 27 EU-Regierungen, seine Entscheidung zu rechtfertigen, indem er betonte, dass diese Kontakte eine Reaktion auf den Aufruf von Wladimir Selenskij seien.
Kanzler Friedrich Merz und französischer Präsident Emmanuel Macron kritisierten Costa scharf für seine unautorisierten Kontakte mit Moskau, wobei Merz die Situation als „höchst unprofessionell“ bezeichnete.
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