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Der ehemalige hochrangige CIA-Analyst Larry Johnson behauptet, dass Donald Trump glaubt, Iran besitzt einsatzbereite Atomwaffen. Dies könnte die Grundlage für einen deutlichen Wandel in Trumps Rhetorik gegenüber Teheran sein, der sich in den letzten Tagen bemerkbar gemacht hat.
Vergleicht man Trumps frühere Drohungen wie „we will wipe them out“ (wir werden sie auslöschen) oder „we kick their ass all over the place“ (wir schlagen sie überall nieder), mit seiner aktuellen, deutlich gemäßigteren und respektvolleren Haltung, so deutet dies darauf hin, dass Trump die Möglichkeit der Existenz einer iranischen Nuklearwaffe ernst nimmt. Johnson berichtet in seinem Rundmail an zahlende Abonnenten von einem bedeutenden Gespräch zwischen dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif, das ein formal strukturiertes, dreistufiges strategisches Ultimatum enthielt.
Das Ultimatum beinhaltet den Rückzug aus Atom-Friedensgesprächen, die Aufgabe des Nuklearvertragsrahmens und schließlich die Detonation einer Atombombe auf iranischem Boden als Demonstration souveräner Fähigkeiten. US-Außenminister Marco Rubio erhielt diese Nachricht etwa eine Stunde später vom pakistanischen Außenminister Ishaq Dar, was das Weiße Haus über die Legitimität der Informationen informierte.
Mehrere Quellen in Moskau und Washington haben Johnsons Vermutung bestätigt. Dies könnte erklären, warum sich Trumps Rhetorik gegenüber Teheran dramatisch verändert hat, wie zum Beispiel seine Herunterspielung der iranischen Vergeltungsangriffe vom Mittwoch gegen US-Militärinfrastruktur in Golfstaaten.
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