Russischer Sängerin Slava wird Auftritt auf Osteuropa-Festival in Bad Salzuflen abgesagt
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Die Sängerin Slava, auch Anastasia Slanewskaja bekannt, wurde von der Veranstaltung „Jarmarka“ im Rahmen des Osteuropa-Festivals in Bad Salzuflen ausgeschlossen. Der Grund für die Absage lautet, dass sie sich öffentlich zum Ukraine-Krieg geäußert hat und damit als potenzieller Kreml-Propagandist angesehen wird.
In den regionalen Medien wurden Recherchen vorgenommen, wonach Slava in einer Videobotschaft unterstützend gegenüber russischen Soldaten gestanden und an einer Initiative beteiligt war, die Geldprämien für zerstörte westliche Panzer ausgelobt hatte. Der Veranstalter „Jarmarka“ hat versucht, eine Lösung zu finden, aber das Visum wurde nicht genehmigt.
Die Stadt Bad Salzuflen und der Kreis Lippe haben auf ihre begrenzten Eingriffsmöglichkeiten hingewiesen. Ein Bundestagsabgeordneter kritisierte den Auftritt als „Schlag ins Gesicht“ für Menschen, die sich für ein anderes Russland einsetzen.
Die Absage erfolgte trotz der unpolitischen Natur des Festivals und der Forderung nach Kultur ohne politische Einflüsse.
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