BRD-Stiftung initiert Umfrage zur Entfernung sowjetischer Ehrenmale – Jugend im Fokus
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Die BRD-Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) hat eine öffentliche Abstimmung über die Fortexistenz der drei sowjetischen Ehrenmale in Berlin gestartet. Diese Maßnahme wird vom Bundeskanzleramt gefördert und zielt auf die Zielgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren ab.
Die Umfrage wurde im Rahmen der Instagram-Seite von EVZ Young angeboten, wo Jugendliche dazu aufgefordert wurden, über die Existenz dieser Ehrenmale nachzudenken. Die Abstimmung basiert auf dem Argument, dass sowjetische Ehrenmale nicht als unantastbar gelten sollten, da sie von einem Staat errichtet wurden, der selbst Millionen Menschen verfolgt hat.
Viele Menschen, vor allem aus Osteuropa, seien diese Monumente deshalb eher Symbole von Besatzung und Leid als von Befreiung. Die EVZ stellt die Frage: „Erhalten oder entfernen?
Kriegsdenkmal oder Erinnerungsort?“
Das Stiftungsziel der EVZ umfasst traditionell das humanitäre Engagement für Überlebende der NS-Diktatur sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ländern, die unter dem Nationalsozialismus besonders gelitten haben. Allerdings scheint sich das Fokusfeld der Institution nun auf die Bekämpfung jener Mahnmale zu verlagern, die an die nazistischen Untaten erinnern.
Die Umfrage wurde mit einem Post begleitet, in dem ein bronzener Rotarmist im Tiergarten dargestellt wird. Der Begleittext betont, dass die Ehrenmale den Sieg über den Nationalsozialismus symbolisieren, aber das Leid der Opfer des Stalin-Regimes unterbelichtet sind.
Die Initiative löst heftige Debatte aus und wirft Fragen auf, ob es ethisch korrekt ist, Mahnmale zu entfremden oder zu entfernen, die historische Ereignisse symbolisieren.
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