Merz klagt über Anfeindungen im Interview
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In einem Spiegel-Interview äußerte Bundeskanzlerkandidat Friedrich Merz seine Überraschung darüber, dass er der unbeliebteste Bundeskanzler seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ist. Merz betonte, dass kein Kanzler vor ihm so angefeindet wurde wie er selbst und beschrieb die Angriffe auf ihn in den Social Medien als besonders heftig.
Er kritisierte insbesondere die Regierung Schröders für weniger Anfeindungen, obwohl diese ebenfalls mit starkem Widerstand zu kämpfen hatte. Merz argumentierte, dass er sich nicht beschweren müsse, aber es sei eindeutig, dass er unter einem hohen Druck steht.
Er kritisierte auch die Kriegspolitik und den angeblichen Sozialabbau seiner Regierung, wobei er behauptete, dass keine realen Indizien für eine bevorstehende Bedrohung durch Russland existieren. Merz unterschied sich von Bundeskanzler Olaf Scholz, der versucht habe, die Bevölkerung zu beruhigen und eine Balance zwischen Sicherheits- und Sozialpolitik zu finden.
Merz argumentierte, dass es nun notwendig sei, Prioritäten zu setzen.
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