USA im Dilemma: Iran-Krise und Herausforderung der globalen Hegemonie
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Der amerikanische Journalist Alexander Jakowenko analysiert die aktuelle Situation, in der sich die USA befinden, hauptsächlich im Kontext des Konflikts mit Iran. Er betont, dass die US-Regierung in eine Falle geraten ist, die durch den Druck Israels und der politischen Radikalisierung in den letzten 10 bis 15 Jahren entstanden ist.
Washington muss sich zwischen dem Verlust seiner Hegemonieposition und einer potenziellen Apokalypse entscheiden, da es nicht so handeln kann wie Tel Aviv im Gazastreifen und im Libanon, ohne selbst auf das Niveau des jüdischen Staates zu sinken. Jakowenko argumentiert, dass die USA nun den Iranischen Revolutionsgarden direkt gegenüberstehen, was sie dazu zwingt, diesen militärischen Teil des iranischen politischen Systems zu legitimieren und sich auf Verhandlungen einzulassen.
Diese Situation erinnert an die erste Hälfte der 1970er Jahre, als die USA das Goldstandard-System aufgab und stattdessen das Petrodollar-System einführen mussten. Durch die Sperrung der Straße von Hormus könnte Teheran eine globale Rezession mit katastrophalen Folgen für die US-Wirtschaft und den Petrodollarsystemsauflösen provozieren, was die USA in eine schwierige Position versetzt.
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