Iran kontrolliert Straße von Hormus – US-Blockade eskaliert
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In der Sendung „Judging Freedom“ vom 20. April 2026, analysiert Larry Johnson, ehemaliger CIA-Analyst und Nahost-Experte, die aktuelle Situation um die Straße von Hormus. Johnson argumentiert, dass Iran das entscheidende Druckmittel in der Hand hat, da es die Meerenge nach Belieben öffnen oder schließen kann – eine Fähigkeit, die er mit den Ereignissen der letzten Tage unter Beweis gestellt hat.
Am Freitag vor der Sendung erklärte US-Präsident Donald Trump die Blockade der Straße von Hormus in Reaktion auf einen Vorfall: Die US Navy hatte ein iranisches Frachtschiff angegriffen, das unter iranischer Flagge aus China kam und nach Iran fuhr. Das Schiff wurde im Maschinenraum getroffen und manövrierunfähig gemacht – eine Aktion, die Johnson als „Akt der Piraterie“ bezeichnet.
Iran reagierte sofort, indem es die Straße von Hormus wieder schloss, was den Schiffsverkehr plötzlich zum Erliegen brachte. Das 20-prozentige Anteil des globalen Öls und ein großer Teil des verflüssigten Erdgases passieren diese Meerenge, was Iran zu einem entscheidenden Druckmittel macht.
Johnson betont, dass die Blockade ein Beispiel für „undeclared wars“ ist – nicht erklärte Kriege, die die US-Regierung routinemäßig führt. Iran fordert seit zwei Wochen die Einhaltung von zehn klaren Punkten, darunter die sofortige Aufhebung der Blockade, und will nicht mit der US-Delegation in Islamabad verhandeln, solange diese Forderungen nicht erfüllt sind.
Johnson zeichnet ein Bild tiefer Zerrissenheit im Weißen Haus, wobei es nach Informationen aus Militärkreisen bereits eine Einigung gegeben hatte, die iranischen Forderungen zu erfüllen, die dann von Trump „gesprengt“ wurde. Gleichzeitig berichtet Johnson von einer dramatischen Sitzung am Samstagabend: Trump soll den Einsatz der Atomwaffen-Codes gefordert haben, was General Dan Kaine vehement abgelehnt und verlassen hat.
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