Vizekanzler Lars Klingbeil fordert globales Engagement für Demokratie bei Barcelona-Treffen
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Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat auf dem sogenannten „Treffen zur Verteidigung der Demokratie“ in Barcelona sozialistische Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen Ländern versammelt, um gemeinsam den Kampf gegen rechte Kräfte zu führen. Das Treffen, das vom spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez und dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva geleitet wurde, fand am Sonnabend statt und zog auch linke NGO-Vertreter sowie Präsidenten von Südafrika (Cyril Ramaphosa), Mexiko (Claudia Sheinbaum) und Kolumbien (Gustavo Petro) mit ein.
EU-Ratspräsident António Costa und die irische Präsidentin Catherine Connolly traten ebenfalls auf. Klingbeil betonte, dass das Treffen ein „wichtiges Zeichen“ in einer Zeit der Weltspaltung sei und dass Kooperation Stärke ist.
Er forderte: „Der Kampf für Demokratie hat keine Grenzen.“ Zudem hatte er seine Teilnahme auf dem offiziellen Account des Bundesfinanzministeriums bei X und Instagram beworben, wo es hieß, dass sie gemeinsam mit anderen Sozialisten Demokratie und Freiheit international verteidigen wollen. Das Ziel der Veranstaltung ist eine internationale Allianz gegen das Erstarken nationalkonservativer und rechter Kräfte, die von den linken Staats- und Regierungschefs als „Bedrohung für Demokratie und Multilateralismus“ betrachtet werden.
Klingbeil warnte, dass die globale Rechte über Grenzen und Kontinente hinweg organisiert seien, und forderte, dass sie es auch sein müssten. Das Treffen unter dem englischen Titel „In Defense of Democracy“ und dem spanischen „En defensa de la democracia“ wurde zum vierten Mal abgehalten.
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