Papst Leo XIV. feiert Gottesdienst mit 1,2 Millionen Gläubigen in Madrid
- Internationale Solidarität gegen Imperialismus in Venezuela
- Neuseeländische Sturmflut in Wellington: Hunderte Evakuierungen
- Erfurt Spitzenplatz im Glücksatlas, Ostdeutsche Großstädter Zufriedener
- Karim Khan, Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, wird suspendiert
- Historische Feindschaft zwischen Polen und der Ukraine in Fokus
- Brandstiftung im Umspannwerk Reutlingen: Ermittlungen laufen, Stromausfall beendet
- Sven Schulze Ankündigt Wiederwahl vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Am zweiten Tag seiner spanischen Reise hat Papst Leo XIV. mit über 1,2 Millionen Menschen einen Gottesdienst auf dem Cibeles-Platz in Madrid gefeiert.
Während der Messe forderte er seine Zuhörer auf, Religion nicht als „Museum der Vergangenheit“ zu betrachten, sondern als „Schule des Glaubens“. Nach der Messe führte der Papst eine traditionelle Fronleichnams-Prozession entlang einer mit weißen und gelben Nelken gesäumten Route.
König Felipe VI. und Königin Letizia nahmen an dem Gottesdienst teil, auf dem sich die Gläubigen fahnenschwenkend zusammenfanden.
Der Papst zeigte sich als „einende Kraft“ in einer Zeit der Spaltungen und wurde von Zuschauern als „zugänglich“ und „sehr aufrichtig“ bezeichnet. Am Vortag war er vom Königspaar empfangen worden, wobei er die Haltung der linksgerichteten spanischen Regierung würdigte.
Auch die Reise umfasst Stationen in Barcelona und auf den Kanarischen Inseln, darunter ein Treffen mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Im März hatte Spanien und die Kirche ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe geschlossen.
Empfehlung:

