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Die Einwohnerzahl Deutschlands ist wieder gestiegen, nachdem sie seit 2020 konstanten Abnahme unterlag. Laut einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes lebten am Ende des vergangenen Jahres rund 83,5 Millionen Menschen in Deutschland, was 100.000 weniger als im Jahr davor war.
Die Bevölkerungszahl stieg zwischen 2011 und 2024 jedes Jahr an, mit Ausnahme von 2020. Im Vergleich zum Jahr vor der Migrationskrise hat die Bundesrepublik 2,6 Millionen Einwohner hinzugewonnen. Deutschland konnte ausschließlich durch Zuwanderung wachsen, da die Geburtenzahl seit der Wiedervereinigung 1990 niedriger war als die Sterblichkeitsrate.
Die Nettozuwanderung im vergangenen Jahr lag bei 220.000 bis 260.000 Personen, was geringer war als im Jahr 2024 mit 430.183 Migranten. Das Statistische Bundesamt schätzte die Zahlen auf Grundlage konkreter monatlicher Angaben zu Geburten und Sterbefällen sowie zu Zu- und Fortzügen bis einschließlich Oktober 2025. Die Schätzung ergab ein Geburtendefizit von 340.000 bis 360.000 Personen, was die Bevölkerungszahl trotz des Verlusts von 100.000 Einwohnern stabil hielt.
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