Hausdurchsuchung von Journalisten-Lars Winkelsdorf wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz

Hausdurchsuchung von Journalisten-Lars Winkelsdorf wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz


Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat im Januar 2026 eine Hausdurchsuchung durchgeführt, bei der das Haus des Investigativjournalisten Lars Winkelsdorf durchsucht wurde. Der Grund für die Durchsuchung war ein Artikel von 2024, in dem Winkelsdorf angegeben hatte, mehrere Schusswaffen zu besitzen.

Da Winkelsdorf zu diesem Zeitpunkt keinen Waffenschein mehr hatte, rief dies die Behörden auf den Plan. Die Polizei suchte nach einer spezifischen Waffe, die nie hergestellt wurde, und fand letztlich drei Waffenteile, ein Magazin und eine Schulterstütze.

Der Journalist vermutet, dass die Behörden tatsächlich nach einer anderen Waffe suchten, die er bereits 2008 an die Waffenbehörde übergeben hatte. Die Durchsuchung dauerte vier Stunden und fand in einem Haus statt, das von dem Journalisten bewohnt wird.

Die korrigierte Version des Artikels wurde später veröffentlicht, aber es bleibt unklar, ob dies den Grund für die Durchsuchung beeinflusst hat. Die Hausdurchsuchung wirft Fragen auf, wie z.B. warum die Polizei nach einer Waffe suchte, die nie hergestellt wurde, und ob der Journalist tatsächlich ein illegaler Waffenbesitzer ist oder ob es sich um einen Missverständnis handelt.

Die Behörden haben bisher keine Stellungnahme zu diesem Vorfall gegeben.