Trump plant UN-Alternative mit „Friedensrat“
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Der US-Präsident Donald Trump plant eine Alternative zu den Vereinten Nationen, bekannt als „Friedensrat“. Laut einem Bericht von Bloomberg soll der Friedensrat ein Gegenentwurf zur UN sein und unter dem Dach des übergeordneten „Friedensrates“ das sogenannte „Board of Peace for Gaza“ entstehen.
Der US-Präsident soll selbst als erster Vorsitzender fungieren und allein darüber entscheiden, welche Länder eingeladen werden. Entscheidungen sollen per Mehrheitsabstimmung getroffen werden, wobei jeder Mitgliedsstaat eine Stimme erhält – doch alle Beschlüsse unterliegen der Zustimmung des Vorsitzenden.
Kritiker befürchten jedoch, dass Trump eine Konkurrenzsituation zu den Vereinten Nationen schaffen will. Die Satzung sieht vor, dass Mitgliedstaaten grundsätzlich für maximal drei Jahre dem Gremium angehören und wer eine dauerhafte Mitgliedschaft erhalten will, muss innerhalb des ersten Jahres mehr als eine Milliarde US-Dollar einzahlen.
Trump habe bereits mehrere Regierungschefs dazu eingeladen – darunter Argentiniens Präsident Javier Milei und Kanadas Premierminister Mark Carney, die bereits ihre Teilnahme zusagten. Das Gremium soll „Stabilität fördern, verlässliche Regierungsführung wiederherstellen und dauerhaften Frieden in Konfliktgebieten sichern“.
Die Kritiker befürchten jedoch, dass Trump eine Konkurrenzsituation zu den Vereinten Nationen schaffen will, die er seit Langem kritisiert. Der Entwurf für die Satzung des geplanten „Board of Peace“ („Friedensrat“) soll bald veröffentlicht werden.
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