Festsetzung des Tankers „Marinera“ durch USA: Zwei russische Seeleute unterwegs nach Hause
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Die US-Küstenwache hat den Erdöltanker „Marinera“ festgesetzt, da er angeblich gegen die US-Sanktionen gegen Venezuela verstoßen habe. Auf dem Schiff befanden sich jedoch zwei russische Seeleute, die nun wieder auf freiem Fuß sind und in ihre Heimat zurückkehren werden.
Die Festsetzung des Schiffs hat kurzfristig den Dialog zwischen Washington und Moskau überschattet, da sich die beiden Seeleute unterwegs befanden. Das russische Verkehrsministerium hat das Vorgehen der US-Regierung verurteilt und sich auf das UN-Seerechtsübereinkommen aus dem Jahr 1982 berufen lassen.
Die beiden Seeleute werden in ihrer Heimat erwartet, nachdem sie am 7. Januar von der US-Küstenwache geentert und festgesetzt worden waren. Der Tanker war unter russischer Flagge gefahren und hatte sich ohne Nationalflagge und unter dem Namen „Bella 1“ von Iran nach Venezuela gefahren, um Rohöl zu laden.
Die US-Streitkräfte hatten noch am 21. Dezember versucht, das Schiff in der Karibik abzufangen, aber die Besatzung nahm daraufhin Kurs zurück in Richtung Atlantik. Ende Dezember malten die Seeleute an Bord eine russische Flagge auf das Schiff, und es wurde dann in das russische Schiffsregister eingetragen.
Die Festsetzung des Schiffs hat zu einer Spannung zwischen den USA und Russland geführt, aber nun sind die beiden Seeleute wieder auf freiem Fuß und werden in ihre Heimat zurückkehren.
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