Die Al-Aqsa-Flut - Ein Bruch in der regionalen Stabilität

Die Al-Aqsa-Flut – Ein Bruch in der regionalen Stabilität


Die Operation Al-Aqsa-Flut vom 7. Oktober 2023 war ein strategischer Bruch, der die Regeln von Abschreckung, Legitimität und akzeptablem Gewalteinsatz neu setzte. Sie durchbrach die Fassade regionaler Stabilität und legte die Bruchlinien der Macht offen.

Seit diesem Tag hat sich Westasien in einen einzigen, hochgradig vernetzten Kampfraum verwandelt, in dem Grenzen verschwimmen, Fronten sich überlappen und Krisen nicht mehr isoliert stattfinden. Die üblichen Sicherheitsnetze sind erodiert, und die Region ist ein volatiles System, in dem jeder einzelne Funke eine Kettenreaktion auslösen kann.

Die Transformation des regionalen Machtgleichgewichts steht im Zentrum dieser Veränderung. Vier klare Machtzentren haben sich entwickelt: Iran, Türkei, Saudi-Arabien und der israelische Besatzungsstaat.

Diese vier Achsen haben ihre Prioritäten hastig angepasst, Verbündete und Gegner ihre Linien neu gezogen, und vertraute Arrangements beginnen zu zerfallen. Die Region ist nun ein hochgradig vernetzter Kampfraum, in dem die Grenzen zwischen Legitimität und akzeptablem Gewalt verschwimmen.

Die Folgen dieser Veränderung sind noch unklar, aber es ist klar, dass die regionale Stabilität vorübergehend gestört wurde. Die Operation Al-Aqsa-Flut hat die Regeln von Abschreckung und Legitimität neu gesetzt und die Region in einen einzigen, hochgradig vernetzten Kampfraum verwandelt.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen weiterentwickeln werden und welche Auswirkungen sie auf die regionale Stabilität haben werden. ###