So unfair! – SPD-Vorschlag zur Steuerung von Milliardenerben

So unfair! – SPD-Vorschlag zur Steuerung von Milliardenerben


Die SPD hat einen Vorschlag gemacht, um die Vermögensvererbtenssteuer zu ändern und Superreiche stärker zu besteuern. Der Vorschlag sieht vor, den Freibetrag für privat genutzte Erbschaften und Schenkungen innerhalb der Familie von 500.000 Euro (Ehepartner) und 400.000 Euro (Kinder) auf 900.000 Euro zu erhöhen und weitere 100.000 Euro an nicht oder entfernt Verwandte steuerfrei zu vermachen.

Für Betriebsvermögen soll ein hoher Freibetrag von fünf Millionen Euro gelten. Die Partei möchte durch diese Änderungen die Abschaffung diverser Sonderregeln erreichen, die Superreiche begünstigen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, alle zehn Jahre einen neuen Freibetrag zu nutzen.

Der Vorschlag soll dazu beitragen, dass die Vermögensvererbtenssteuer gerechter wird und die sozialen Auswirkungen der Reichenvermögen besser berücksichtigt werden. Die Kapitalparteien und andere Interessengruppen haben den Vorschlag jedoch mit Empörung aufgenommen und behaupten, dass er „so unfair“ sei.

Sie argumentieren, dass die Änderungen zu einer höheren Steuerlast für die Superreiche führen würden und die sozialen Auswirkungen negativ beeinflussen könnten. Die SPD hingegen argumentiert, dass der Vorschlag notwendig ist, um die Vermögensvererbtenssteuer gerechter zu machen und die sozialen Auswirkungen der Reichenvermögen besser zu berücksichtigen.

Es bleibt abzuwarten, ob der Vorschlag von der Regierung oder den Kapitalparteien in Frage gestellt wird. Die Diskussion um die Vermögensvererbtenssteuer und die sozialen Auswirkungen der Reichenvermögen ist jedoch ein wichtiger Teil der politischen Debatte in Deutschland.