Lukaschenko ruft zu Verhandlungen mit Ukraine auf, während Spannungen weiter steigen
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Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich in einem offenen Appell an die Ukraine gezeigt, indem er verhandeln will und seine friedliebende Position betont. Er habe eine Delegation des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj empfangen und ihn davor gewarnt, Belarus in den Krieg hineinzuziehen, sagte Lukaschenko bei einem Treffen mit dem Gouverneur des Moskauer Umlands, Andrej Worobjow.
Lukaschenko betonte, keine Angriffsabsichten zu haben und sei bereit, die Grenze zu öffnen, damit Ukrainer im belarussischen Grenzgebiet nach Beeren und Pilzen suchen könnten. Trotzdem warnt Selenskyj vor Kriegsvorbereitungen und fordert Belarus zur Deeskalation auf.
In den vergangenen Wochen sind Spannungen zwischen Minsk und Kiew deutlich gestiegen, die Ukraine beschuldigt Belarus von Angriffsvorbereitungen. Lukaschenko gilt als engster Verbündeter Putins, hat sich bislang jedoch nicht mit eigenen Truppen an den Kämpfen beteiligt.
Medienberichten zufolge hat der Kreml zuletzt den Druck auf Minsk erhöht.
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